LG Hamburg weist Klage der Intrum Holding Deutschland GmbH ab

In einem von hün­lein recht­san­wäl­ten geführten Ver­fahren vor dem LG Ham­burg, weist dieses eine Klage der Intrum Hold­ing Deutsch­land GmbH wegen eines Zahlungsanspruchs aus einem Dar­lehensver­trag ab.

Der von hün­lein recht­san­wäl­ten vertreten ehe­ma­lige Dar­lehen­snehmer hat­te 2007 mit der Deutschen Bank Pri­vat- und Geschäft­skun­den AG einen Dar­lehnsver­trag geschlossen. Die kla­gende Intrum Hold­ing Deutsch­land GmbH wen­dete sich 2014 an den Beklagten und behauptete die Deutschen Bank Pri­vat- und Geschäft­skun­den AG habe an sie eine aus dem Dar­lehensver­trag resul­tierende Forderung abge­treten. Daraus mache sie zunächst über 18.000 € gel­tend.

In der später von der Intrum Hold­ing Deutsch­land GmbH ein­gere­icht­en Klage wur­den sodann noch etwas über 17.000 € gel­tend gemacht. Der Beklagte erhob im Ver­fahren u.a. die Einrede der Ver­jährung.

Das LG Ham­burg gab dem Beklagten Recht und wies die Klage der Intrum Hold­ing Deutsch­land GmbH mit Urteil vom 17.04.2020 Az. 318 O 194/19 zurück.

Das LG Ham­burg führt zur Begrün­dung u.a. aus, dass die Intrum Hold­ing Deutsch­land GmbH nicht nach­weisen kon­nte, dass der Dar­lehensver­trag wirk­sam gekündigt wor­den war. Die Intrum Hold­ing Deutsch­land GmbH kon­nte nicht bele­gen, dass dem Beklagten eine Kündi­gung zuge­gan­gen ist.

Das Urteil ist noch nicht recht­skräftig.

Betrof­fene, die sich Forderun­gen aus soge­nan­nten alten Dar­lehens- oder Kred­itverträ­gen oder Kon­toüberziehun­gen gegenüberse­hen, soll­ten nicht zögern anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen.


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